Hundepflege Tipps

Hundepflege TippsWenn man Haustiere hat, dann muss man akzeptieren, dass diese auch Bedürfnisse haben. Gerade Hunde wollen neben dem Futter und dem Spielen auch körperliche Zuwendung und Pflege. Denn Hunde sind sehr empfindsam und möchten eine Bindung an das Herrchen/Frauchen aufbauen. Auch für die Gesundheit ist die Pflege des Hundekörpers sehr wichtig. Aber auch die Augen, Ohren, Zähne und die Pfoten müssen gepflegt werden. Was dabei wichtig ist und wie man es macht, erfährst du hier.

Allgemeines

Zunächst sollte man wissen, dass die Pflegebedürfnisse sich von Rasse zu Rasse unterscheiden. Hunde mit langem Fell benötigen öfter eine Fellreinigung oder auch eine Bürste. Andere Rassen müssen öfter eine Reinigung der Ohren haben oder die Krallen müssen extra geschnitten werden. Auch die Umgebung und die Art des Hundes spielen eine Rolle. Wenn der Hund eine Wasserratte ist und jeden Tümpel mitnimmt, dann wird auch mal öfter eine Wäsche fällig.

Fellpflege

Sicherlich ist die Fellpflege eine der größten Pflegeposten je nach Größe des Hundes. Gerade wenn der Hund das Winterfell oder das Sommerfell bekommt, sollte in der Woche öfter gekämmt werden. Generell sollte das regelmäßig gemacht werden. Dabei kann auch gleich kontrolliert werden, ob der Hund Parasiten wie zum Beispiel Flöhe oder Zecken hat und/oder ob die Haut generell noch gesund ist. Falls etwas nicht stimmt, sollte der Tierarzt einmal nachschauen. Es ist auch wichtig, einen Hund ab und zu einmal mit speziellem Hundeschampoo zu waschen. Das erhält den Glanz und sorgt dafür, dass Parasiten sich gar nicht erst im Fellkleid einnisten.

Die Reinigung der Ohren und der Augen

Auch hier ist es wichtig seinen Hund aufmerksam zu kontrollieren. Denn die Sinnesorgane des Hundes sind wichtig und können bei Entzündungen schwerwiegende Folgen haben. Nicht nur die vermeidbaren Tierarztkosten sind zu erwähnen, sondern auch die Lebensqualität, die man für den Hund damit erhalten kann. Das Ohr kann mit einem weichen, feuchten Tuch sanft ausgewischt werden. Sollte man tiefgreifenden Schmutz im Gehörgang vermuten. dann kann man entweder zum Tierarzt gehen und die Ohren reinigen lassen. Oder man kauft sich spezielle Ohrentropfen in der Tierhandlung. Diese lösen den Schmutz und der Hund schüttelt sich den Dreck nach und nach selbst heraus.

Ob der Hund Probleme mit den Ohren hat erkennt man in der Regel daran, dass er sich häufig dort kratzt und auffällig häufig den Kopf schüttelt. Manchmal kann man auch eine Reaktion bemerken, wenn man die Problemstelle beim Kraulen berührt. Auch Die Augen sollten immer angesehen werden. Auch Hunde können hier Entzündungen oder Verunreinigungen hineinbekommen. Meist reicht das Abwischen mit einem Tuch und klarem Wasser. Sind die Augen klar und feucht, dann ist alles gut. Ist extrem viel Augenschlaf vorhanden oder ist ein gelblicher/rötlicher Ausfluss vorhanden, so muss man unbedingt zum Tierarzt gehen.

Pflege der Pfoten

Wenn sich die Krallen nicht von selbst ablaufen, dann müssen diese geschnitten werden. Sonst könnten diese einreißen und Verletzungen verursachen. Auch im Winter kann es Sinn machen, die Pfoten zu kontrollieren. Die Pfötchen können trocken sein durch Asphalt, Streusalz oder durch Hitze. Dann kann man diese mit Pfotenbalsam oder einfach mit Melkfett einreiben.

Für mehr Wohlbefinden: die Hundemassage

Man kann einen Hund auch verwöhnen. Und zwar mit Massagen. Hunde lieben Streicheleinheiten von den Besitzern. Massagen sind einfach zu machen. Am Kopf, im Rücken, an den Seiten bei den Rippen und auf dem Bauch kann man langsame und kreisende Bewegungen machen. Das entspannt den Vierbeiner und fördert dessen Durchblutung. Zu empfehlen ist auch eine Hunde Massage Ausbildung um die Techniken und Anwendungsmöglichkeiten zu erlernen. Manch einer schreibt einer Massage eine gesundheitsfördernde Wirkung zu. Sicherlich kann es nicht schaden und der Hund wird es mögen.